[Rezension] All die süßen Lügen von Rebecca Wild



eBook: 3,99 €

276 Seiten

erschienen am 04. Mai 2017

im Impress Verlag
















**Liebe ist süß, Rache ist süßer!**
Als Jaclin an ihrem achtzehnten Geburtstag nach Serena Hills zurückkehrt, hat sie nur eins im Sinn: ihren Vater zu rächen, der seit zehn Jahren im Gefängnis sitzt. Doch dann trifft sie Ian wieder, den süßen Nerd aus ihrer Kindheit, bei dem sie früher Schutz vor ihrem gewalttätigen Pflegevater gesucht hat. Mit seinem Charme und seinem Witz beginnt er ihr den Kopf zu verdrehen, doch Jaclin wagt es nicht, sich in ihn zu verlieben. Denn damit ihre Rachepläne aufgehen, muss sie einen anderen verführen…





„All die süßen Lügen“ ist das erste nicht fantastisch angehauchte Jugendbuch, welches ich von der Autorin Rebecca Wild gelesen habe. Leider sprach mich das Cover so gar nicht an, weder von der Farbkombination noch von dem Mädel welches die Protagonistin darstellen soll. Hingegen der Klappentext klingt ganz fabelhaft und hat mir die Lust zum Lesen widergegeben.

Die Geschichte greift direkt ins Geschehen ein. Durch einen locker flockigen Schreibstil ermöglichte die Autorin mir sehr schnell ins Buch zu finden. Einen Zugang zu Jaclin und ihrer Geschichte zu bekommen.
Jaclin kehrt nach vielen langen Jahren nach Serena Hill zurück um ihr selbst aufgesetztes Ziel umzusetzen und sich an den Personen in ihrer Vergangenheit zu rächen.
Jaclin ist nach außen hin ein wirklich taffes Mädel. Sie setzt ihren Kopf durch, gibt ihre Meinung Preis und lässt sich so schnell nicht einschüchtern. Harte Schaler, weicher Kern. Zum Glück hat mir Jaclin auch ihre weiche Seite gezeigt, wodurch ich als Leser eine allumfassende Meinung zu ihrer Person bilden kann.

Bei Ihrer Rückkehr sucht sie bei der einzigen Person Zuflucht, bei der sie früher Schutz erhalten hat. Ian. Ian ist ein Traumtyp. Sehr eigenständig, meinungsstabil und kämpft wie ein wildes Tier, wenn es um Menschen geht, die er liebt. Der Hit war immer noch sein Kater …. Ich wurde dadurch immer sehr an meine früheren Biester erinnert. Ian hilft Jack’s, so wird Jaclin genannt, ihren Rachefeldzug auszuführen und weiß eigentlich gar nicht wirklich, was sie vorhat. Ich war gespannt, wie lange ihr Lügenkonstrukt stabil bleibt und Ian allem wirklich auf die Schliche kommt. Auch der frühere Jugendfreund Neill spielt eine große Rolle. Er verkörpert hier den bösen düsteren Mafia Sohn – der aber im Grunde ein herzensguter Mensch ist und für mich nach außen hin immer nur eine Rolle verkörpert. Aber nie sich selbst.

Die Geschichte hat durchweg einen roten Faden, ist in manchen Dingen leider etwas vorhersehbar. Und vor allem spoilert mich der Klappentext. Dieser spricht von Pflegevater, aber Jaclin geht bis zu ¾ des Buches immer noch davon aus, dass ihr Vater auch wirklich ihr leiblicher Vater ist. Außer ich hab ein völlig anderes Buch gelesen – was eigentlich nicht sein kann. Das finde ich persönlich mega schade, weil dies die komplette Tragik aus der Geschichte nimmt.




Trotz dieses Fehlers bleibt die Geschichte bisher die beste, die ich von Rebecca Wild gelesen habe. Es hat ein zufriedenstellendes Ende – für mich immer sehr wichtig, wenn es keine Reihe ist. Und hat mich durchweg sehr gut unterhalten. Klare Leseempfehlung gibt es hierfür von mir.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen