[Rezension] Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis von Alia Cruz








eBook: 3,99 €
290 Seiten
erschienen am 06. April 2017
im Impress Verlag




**Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten…**
Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…




Das Cover zu Isle of Gods finde ich sehr farbenprächtig. Es versprüht Sommer- und Inselfeeling. Es passt hervorragend zur Geschichte und macht auf jedenfall Lust auf mehr.
Die Autorin ist mir bereits sehr geläufig – allein durch Ihre Bücher in einem anderen Verlag. Allerdings ist dies der erste Jugendroman den ich von ihr gelesen habe.

Ein lockerer leichter Schreibstil machte es mir einfach in die Geschichte abzutauchen. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Quinn und Isabel geschildert. Quinn ist der momentane Champion der Insel und hält nichts von den Götterkindern. Er hat eine sehr harte Erziehung hinter sich und wird immer noch mit strenger Hand von seinem Vater begleitet.
Isabel, eines der Götterkinder, ist eine liebe und ehrliche Haut. Sie hat das Herz am rechten Fleck und es war richtig gehend spannend, zu merken, wie sie an ihren Aufgaben wächst.

Die Geschichte und Quinn und Isabel fand ich spannend und aufregend. Auch die Rückblicke zu den Gedanken der Götter fand ich eine interessante Idee. Das miterleben wie die Götterkinder wirklich zu „Göttern“ werden, da sie ihre Kräfte erhalten, ist aufregend. Und bis zu dem Punkt wo alle Götterkinder Ihre Kräfte erlangen und quasi eine neue „Ära“ beginnt, hat mich die Geschichte auch absolut gefesselt. Das letzte Viertel hatte mich dann leider nicht mehr so gepackt, da mir alles recht zügig und wirr vorkam. Das Ende galoppierte mir weg und die Geschichte war für mich einfach nicht mehr greifbar. Während am Anfang alles noch langsam aber trotzdem spannend vor sich ging, fehlt mir dieser Part etwas zum Ende hin.

Ansonsten finde ich die Idee – rund um Götter und die Thematik anders verpackt – als man es gewohnt ist, absolut spannend.


Es ist eine unterhaltsame spannende Geschichte mit Ecken und Kanten. Sie konnte mich nicht in allen Passagen überzeugen, vor allem am Ende flaute sie für mich einfach ab. Trotzdem, wer Götter und Ihre Mythen mag, ist hier genau richtig und sollte dieses Schmuckstück unbedingt lesen.



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