27 April 2017

[Blogtour] Blogtour zu "I fight for you" von Madlen Schaffhauser ~ Tag 4


Hallo ihr lieben, 

ich freu mich das ich euch zu dieser großartigen Tour zum Buch 

"I FIGHT for YOU von Madlen Schaffhauser"

begrüßen darf.  

 




Wir sind bereits bei Tag 4 angelangt und bereits in den vergangenen Tagen habt ihr schon wundervolle Beiträge bei dieser Blogtour lesen dürfen, von einer ausführlichen Vorstellung zum Buch bishin zur Vorstellung von Sue und Kane - die Protagonisten. 
Einen detaillierten Blogtour - Fahrplan findet ihr -----> hier.

Ein Thema, welches in diesem Buch  eine weitreichende Rolle spielt, wurde bisher aber noch nicht aufgegriffen.



~  dieTrauerbewältigung



Ein weitreichendes, tiefgründiges und trauriges Thema, welches unsere Protagonistin am eigenen Leib erfahren durfte. Ein Thema, welches mich aus privater Sicht schon mehrmals begleitet und seine Spuren hinterlassen hat.



Hierzu gibt es wirkliche eine sehr schöne Passage aus dem Buch, welche ich zitiere:



„Dort unten lebten einmal alle Menschen, die ich liebe. Heute ist nur noch eine Person da. Tränen bahnen sich einen Weg an die Oberfläche und rollen unaufhaltsam über mein Gesicht. Ich führe die Flasche an meinen Hals, mehr Whiskey fließt meinen Hals hinab und betäubt den Schmerz in meinem Herzen. >>Warum musstet ihr mich verlassen?<<, flüsterte ich in die Dunkelheit. Ich vermisse meine Eltern und meinen Bruder Dean. Und Kane. Ich vermisse Ihr Lachen, ihre Stimmen ihre Lebensfreude, ihre bekräftigenden und aufmunternden Worte, wenn ich nicht mehr weiterwusste. Sie fehlen mir“



Hieran ist es unschwer zu erkennen, welches Mittel Sue für Ihre Trauerbewältigung bevorzugt. Aber kann man es ihr verübeln? Trauer ist ein überwältigendes Gefühl – vor allem ist sie unausweichlich und intensiv. Es ist davon auszugehen, dass jeder Mensch verschiedene Trauerphasen überwinden muss, um wieder ins Reine zu kommen und seine Mitte zu finden – dieser Schritt kann bis zu fünf Jahren andauern.



Die Trauerphasen werden wie folgt benannt:



Phase 1: Das Leugnen ~ den Verlust nicht wahrhaben wollen



Phase 2: Emotionen, die plötzlich aufbrechen ~  Flut von Gefühlen wie Wut, Angst, Verzweiflung und die Frage nach dem Sinn.



Phase 3: Die Neuorientierung ~ durch kleine Schritte in den Alltag zurückfinden



Phase 4: Akzeptanz ~ den Umgang mit dem Verlust bewältigt und erkannt, dass das Leben weiter geht



Am Anfang des Buches ist Sue in meinen Augen ganz klar bei Phase 2. Immer wieder brechen die Emotionen in Ihr auf und Sie versucht, Ihren Kummer mit Alkohol zu ertränken. Doch im Verlauf Ihrer Geschichte wird sie stärker. Durch Unterstützung gewinnt Sue an Kraft und bis zum Schluss keimt auch immer mehr Hoffnung und neues Leben in Ihr auf. Zum Ende des Buches ist Sue ganz klar in Phase 3 und ordnet ihr Leben neu.




  •      Mit Freunden sprechen
  •      Selbsthilfegruppen
  •      Tagebuch führen
  •      Trauerbuch mit Fotos
  •     Trauer zulassen und nicht dagegen ankämpfen geschweige sie zu unterdrücken
  •     Freizeitaktivitäten – nicht in den 4 Wänden einkerkern
  •   Vernünftige Essgewohnheiten beibehalten
  •       Zeit


… all dieses, sind Wege um mit der Trauer umzugehen. Sie zu verdrängen, die/der Starke zu spielen oder tot zu schweigen, sind alles keine Optionen um vernünftig mit diesem Thema umzugehen.



Denn die Auswirkungen werden einem von Sue sehr deutlich gemacht. Sie zeigt uns, dass Ihr gewählter Weg – die Trauer mit Alkohol zu bekämpfen, nicht der richtige Weg ist. Sondern dass man die Trauer bei den Hörnern packen muss, um diese zu bekämpfen.



Ich finde es gerade zum Ende hin beeindruckend wie stark Sue sich gibt und vor allem auch wird.



Ich hoffe all ihr lieben Menschen da draußen, nehmt euch die Ratschläge zu Herzen und geht mit gutem Beispiel voran. Versucht wieder zu euch zurück zu finden und lasst euch von der Trauer nicht beherrschen. In eurem Herzen werden die Verstorbenen immer allgegenwärtig sein.




Was bist du bereit, zu riskieren, wenn es nicht mehr viel für dich zu verlieren gibt?

Nach dem Selbstmord ihres Bruders Dean muss sich Sue allein um ihren Bruder kümmern. Um diesem ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen, bricht sie ihr Studium ab und verdient als professionelle Autodiebin ihr Geld. 

Den Schmerz darüber, von ihrer großen Liebe Kane verlassen worden zu sein, als sie ihn am meisten brauchte, betäubt Sue mit Alkohol. Drei Jahre später steht er plötzlich vor ihr – so anziehend und heiß wie sie ihn in Erinnerung hatte – und verspricht ihr, Deans Tod zu rächen. Es fällt ihr schwer, ihm auch nur ein Wort zu glauben. Doch als sie der Wahrheit jener verhängnisvollen Nacht näherkommt, bleibt ihr keine Wahl, als ihm erneut ihr Vertrauen zu schenken ...
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Erschienen: 07. April 2017| Print 12,99 € ~ eBook: 4,99 € | 250 Seiten | ISBN: 978-3-903130-30-2
Romance Edition Verlag
mobi  |  ebook 


Gewinnspiel



Was ihr gewinnen könnt:


Eines von insgesamt 5 Fanpaketen “I fight for you”


Was müsst ihr dafür machen?

----> Ganz einfach. Beantwortet die nachfolgende Frage in den Kommentaren - für jede beantwortete Frage könnt ihr euch ein Los für den Lostopf sichern.
Somit könnt ihr insgesamt 5 Lose sammeln und eure Gewinnchancen dadurch erhöhen.

Welche Weg würdet ihr wählen, um eure Trauer zu bekämpfen ? (vielleicht habt ihr sogar schon mit dem Thema  Erfahrung machen müssen?)



Teilnahmebedingungen 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. 





Quelle: https://www.familie-und-tipps.de/Familienleben/Trauerbewaeltigung.html



Kommentare:

  1. Ich würde mich damit auseinandersetzen, mit Freunden und der Familie darüber sprechen. Aber auch viel ablenken und schöne Sachen unternehmen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  2. Ich würde mich damit auseinander setzen und manchen wenigen "Freunden" darüber berichten und auf deren Hilfe und Unterstützung hoffen,ob ich mich an meine Familie rantrauen würde und sie mit einzubeziehen das weis ich nicht....
    VLG...Jenny

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  3. Ich muss sprechen über die Dinge, die mich bewegen. So oft und so viel es geht. Dinge, die andere Leute vor lauter Schmerz nicht tun können, wie z. B. Bilder schauen oder Erinnerungen hochkramen, das ist meine Art der Trauerbewältigung.

    LG Babsi

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  4. Ich würde mich mit anderen austauschen wollen.

    LG Lila

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  5. Hallo,

    mir würde es am meisten helfen mit meinen engsten Vertrauten darüber zu reden.

    LG
    SaBine

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  6. Anfangs ziehe ich mich meist ein wenig zurück,
    aber nicht so, dass ich niemanden mehr an mich heran lasse.
    Mit mir nahestehenden Personen spreche ich dann auch über meine Trauer und versuche diese zu akzeptieren und schnellstmöglich wieder ein normales Leben zu führen, auch wenn es immer wieder Phasen gibt, in denen die Trauer bei besonders schweren Verlusten (meine Oma und mein Hund) immer mal wieder überrollt. Aber weinen ist erlaubt und kann unglaublich befreiend sein, auch wenn es meist nachts im Dunkeln ist.

    Liebe Grüße
    Elchi

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  7. Hallo und guten Tag,

    Hm, um welche Trauer geht es hier eigentlich....geliebter Mensch...wie im Roman bei Sue.
    Der Tod egal wie es passiert ist immer sehr schwierig zu verarbeiten.

    Man fühlt sich in einer Art Schockstarre....vielleicht kann man noch nicht mal weinen...es ist einfach nur schlimm und letztendlich muss jeder selber mit dem Tod fertig werden.

    Aber irgendwann schafft man es dann doch.....

    LG...Karin...

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  8. Hallöchen. :)
    Danke für deinen tollen Beitrag.
    Da ich schon Erfahrungen mit Trauer habe, kann ich offen sagen, dass ich Trauer lieber mit mir selber ausmache. Das ist vielleicht nicht der gesundste Weg, aber das ist eben mein Weg.
    Alles Liebe,
    Katja

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  9. Hallo,

    ich würde mit anderen darüber reden wollen... letztendlich denke ich aber auch, dass das ganze auch einfach Zeit braucht...

    LG

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  10. Hallo :)

    Trauer ist wirklich ein wichtiges, aber auch schwieriges Thema. Ich bin da eher ein zurückhaltender Mensch, gerade in solchen Momenten werde ich sehr still und in mich gekehrt. Ich vereinbare das dann mit mir selbst und versuche, noch irgendeinen Sinn darin zu erkennen. Irgendwann bin ich dann wieder soweit, dass ich es verdrängen kann, aber aufarbeiten dauert eine sehr lange Zeit und geschieht dann eher Schritt für Schritt, wobei das immer individuell ist.

    Liebe Grüße,
    Klaudia

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  11. Hallo,
    ich würde die Trauer zulassen und nicht dagegen ankämpfen. Freunde und Familie sind in diesen Zeiten sehr wichtig für mich. Auf meine Leute kann ich mich da immer verlassen.
    Liebe Grüße,
    Anni

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