[Rezension] Eleanor von Jason Gurley




eBook: 11,99 €
Print: 14,99
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453317378
 ISBN-13: 978-3453317376
Originaltitel: Eleanor



Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …




Das Cover hat mich irgendwie magisch angezogen. Ich bin zwar immer noch kein Fan von diesen Gesichtscovern – und trotzdem fand ich es farblich sehr ansprechend. Düster und Geheimnisvoll wirkte es auf mich. Zudem dann dieser sehr spannende Klappentext – der mich quasi anschrie das ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

Und ich sag es gleich vorweg. Dieses Buch konnte mich keinesfalls überzeugen und blieb weit hinter meinen Erwartungen. Ob ich diese zu hoch angesetzt habe – weiß ich nicht. Aber der Verlauf der Story war sehr sehr sehr schwer für mich.
Erstens hat der Autor teilweise eine sehr schwermütige Schreibweise und dazu oft wirklich sehr bildlich. Das zusammengepackt in einem Buch lässt mich in meiner Lust und Laune am Lesen etwas hemmend zurück.

Sehr lange steht eine Familientragödie im Vordergrund und der fantastische Teil der Geschichte bleibt lange lange im Hintergrund. Das fand ich sehr schade. Denn gerade auf diesen angedeuteten fantastischen Teil (siehe Klappentext) hatte ich mich gefreut und dieser hat mich wirklich gereizt. Zudem hat mich der Prolog am Anfang einfach nur verwirrt. Vor lauter Eleanors wusste ich gar nicht mehr was ich denken sollte und wer jetzt nun wer ist.

Auch die ewigen Zeitensprünge in dieser Geschichte haben mich stark stocken lassen. Immer wieder wurde ich aus der Geschichte herausgerissen – quasi gerade erst richtig drin bist im nächsten Moment wieder ganz woanders. Das war leider so gar nicht meins. Ich musste mich wirklich anstrengen dieses Buch zuende zu lesen und nicht einfach abzubrechen. 




Vorweg – es ist ganz klar eine gelungene Geschichte. Allerdings sollte man sich auf etwas anderes als das im Klappentext angedeutete vorbereiten und so einen Schreibstil mögen. Zudem etwas besser damit klar kommen, wenn solche Sprünge gemacht werden. Für mich war das leider nichts. Wer das alles berücksichtig und das mag – für den ist dies eine klare Leseempfehlung!






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