[Rezension] Mysterium von Federico Axat


Broschiert (Hardcover): 432 Seiten 
Preis (Hardcover): 22,00 EUR
Preis (eBook): 17,99 EUR
Sprache: Deutsch
Verlag: Atrium Zürich 
erschienen am: 10. Februar 2017
ISBN-10: 385535006X
ISBN-13: 978-3855350063

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Der Thriller-Bestseller aus Argentinien wurde zum internationalen Phänomen und erscheint in 35 Ländern. Als der erfolgreiche und todkranke Geschäftsmanns Ted McKay beschließt, sich selbst das Leben zu nehmen, bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen. Er willigt ein – und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist?

»Ein grandioses Nervenspiel. Denken Sie an die Filme von Hitchcock, an ›Shutter Island‹ und an die Fernsehserie ›Lost‹. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.« (La Vanguardia)


 Zum Autor:
Federico Axat wurde 1975 in Buenos Aires geboren. Seine Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Die Verwandlung des Schmetterlings ist das erste Werk von ihm, welches im Juni 2016 in Deutschland erschienen ist. Spannung, überraschende Wendungen und ein unerwartetes Ende – das ist Federico Axat. Seine Romane spielen vor allem in den USA, die für mehrere Jahre seine Wahlheimat waren. Heute lebt er wieder in Argentinien.

Zum Cover:

Ein überdimensionierter Mann mittleren Alters, Hände und Gesicht Richtung Himmel geneigt, so als würde er um Rat fragen. Eine ländliche Idylle mit einem See und einem Haus und Wälder drum herum rundet das Bild ab. Geprägt wird dieses überaus anschauliche Bild durch labyrinth ähnliche Linien, die sich über das ganze Coveer ziehen.

"Mysterium" ist das erste Buch, welches ich von Federico Axat gelesen habe. Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass es nicht das letzte Buch sein wird. Dieses Buch hat mich auf eigene Art und Weise in seiner Welt gefangen gehalten und völlig in sich hineingezogen. 

Auf den ersten Seiten lernt man Ted McKay kennen, um ihn ist das ganze Gerüst des Buches aufgebaut. Es ist unterteilt in 4 Handlungssträngen - während man bei den ersten alles aus der Sicht von Ted miterlebt - ist der  letzte Handlungsstrang eher aus den Augen einer neutralen und wissenden Erzählperspektive wiedergegeben. Die Idee dahinter finde ich gut und hat mich auch gepackt und überzeugt. Allerdings wäre hier die Sicht von Ted auch sehr interessant gewesen. 

Denn Ted ist wirklich interessant. Er ist ein erfolgreicher und im ersten Augenblick todkranker Man mittleren Alters, der ein Ziel vor Augen hat: seinen Tod. Als er dieses Umsetzen will, bekommt er besuch von einem Fremden, der ihn eine gelungene Lösung vorschlägt, die einzige Bedigung wäre ein Mord. Ted willigt hier ein, dieses in die Tat umzusetzen - doch als alles seinen Vorstellungen nach geglückt ist - merkt er immer mehr das hier etwas nicht mit rechte Dingen zugeht. Und ab da kommt man sich ein bisschen so wie bei "Und täglich grüßt das Murmeltier....." vor. Aber im positiven Sinne ...

Ab hier beginnt alles sehr mysteriös zu werden und man weiß irgendwann gar nicht mehr, welchen Gedankenstrang man gerade glauben und trauen kann. Es ist eine höchst dramatische und packende Geschichte, was ein Trauma in der Kindheit mit dem Geist eines erwachsenen Mannes so anstellen kann. Federico Axat lässt den Leser hier in die Tiefen der Verwirrungen und Irrungen des menschlichen Geistes eintauchen. Bis zum Schluss hat er es geschafft, mich  mit seinem Schreibstil absolut einzufangen und mich bei Laune zu halten. Der Schreibstil ist einfach und direkt gehalten - ohne große Umschnörkelungen wird hier eine großartige Spannung aufgebaut, die einem bis zum Schluss mitreißt. Ich habe immer wieder mitgerätselt, wie es hierzu gekommen ist und was genau sich dahinter verbirgt. Bis zum Schluss habe ich gemutmaßt und immer wenn ich das Gefühl hatte, endlich der richtigen Spur zu folgen, hat der Autor eine andere Richtung eingeschlagen und ich stand mit meiner Vermutung wieder am Anfang. 


 "Mysterium" ist ein packender und spannender Thriller. Er ist unblutig und trotzdem so voller Geheimnisse und Spannung, das man den Atem anhalten mag. Allerdings sollte man hier am Ball bleiben und keinen großen Ablenkungen ausgesetzt sein, denn ansonsten verliert man schon mal den roten Faden und kommt nicht mehr mit. Nichts desto trotz ist es ein fesselnder Thriller mit all seinen tücken, der einen stehts bei Laune und vor allem in der Story hält. Mir hat er sehr viel Spaß gemacht zu lesen.





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