[Rezension] Divinitas von Asuka Lionera


eBook: 4,99 €
Print: 14,90 €
348 Seiten 
Drachenmond-Verlag
erschienen am 30. November 2015

Vielen Dank an Asuka und den Drachenmond-Verlag für das Rezensionsexemplar !!! 




Eine Halbelfe! , ruft der Ritter angewidert und spuckt auf den Boden neben mir aus. Ich dachte, diese Missgeburten hätte man ausgerottet! Sie haben sie gesehen! Sie haben meine Ohren gesehen! Sie wissen, was ich bin! Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?




Was für ein Auftakt, was für eine Geschichte.
Geprägt wurde dieses Buch durch einen leicht verständlichen Schreibstil der Autorin. Zügiges lesen wurde einem in jeder Sekunde ermöglicht – ein Buch ohne langatmige Stellen. Zu jeder Lesezeit hat es mich durchweg fasziniert und begeistert.

Aber fangen wir mal mit dem optischen an.
Das Cover ist einfach ein phänomen. Schon als dieses bekannt wurde, hatte ich mich darin verliebt. Wundervoll gestaltet und perfekt mit der Geschichte harmonisierend.

Fye ist eine taffe Halbelfe. Sie weiß schon was sie will, nimmt sich vor der Menschheit in Acht und hat ein kluges Köpfchen. Eine Protagonisten die mich vom Fleck weck begeisterte. Kein hilfloses Wesen sondern schon mit einem Durchsetzungsvermögen geprägt.
Auch ihr mystischer Retter war für mich einfach nur ein WOW Effekt. Ich konnte mir ihn wirklich bildlich vorstellen und war regelrecht verzückt.

Die Verknüpfung beider Geschichten und Schicksale ist der Autorin hervorragend gelungen. Auch die Ideen dahinter sind wunderbar umgesetzt und machen dem Leser sehr viel Lust auf mehr. Leider mag ich hier nicht ins Detail gehen, dann spoiler ich euch doch zu sehr. Aber mir hat der roten Faden hier sehr gut gefallen. Obwohl manches so einleuchtend wirkte, gab es einfach Momente in denen man mich wirklich überrascht hat. Fantasy. Zum Ende hin wurde es richtig spannend und ja, teils sogar richtig schockierend.

Ich bin beeindruckt über so viel Umsetzungsvermögen.


 

Für mich war dieses Werk ein reinstes Lesevergnügen. Ich konnte mich in die  Situationen gut reinfinden – auch die Erklärungen und Darstellungen waren detailliert genug – aber nicht zu sehr. Somit wurde der eigenen Fantasy genug Spielraum gelassen und der Roman hatte eine gewisse Leichtigkeit – somit haben Langeweile und Langatmigkeit hier keinen Platz.
Ich freue mich schon auf „Falkenmädchen“.





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