[Rezension] Chaostheorie der Liebe von Carolin Kippels



eBook: 2,99 €

264 Seiten

Forever Verlag

17. Juni 2016







Vielen Dank an den Forever Verlag für das Rezensionsexemplar !!! 




Alina und Gabriel könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie kommt aus schwierigen Verhältnissen und muss sich jeden Cent hart erarbeiten. Trotzdem hat sie ein großes Herz. Er ist ein Draufgänger, ein arroganter Bad Boy mit viel Kohle, schnellen Autos und einer Vorliebe für wilde Partys.
Alina hilft ehrenamtlich auf der Kinderstation des Krankenhauses aus, wo sie die schwer kranke Mia betreut. Hier trifft sie auf Gabriel, der nach einer Schlägerei Sozialstunden ableisten muss. Sofort geraten die beiden aneinander. Doch als sie Mia einen Herzenswunsch, eine Reise in die USA, ermöglichen wollen, gehen die beiden einen ungewöhnlichen Deal ein. Gabriel organisiert die Spendengelder, dafür muss Alina sich auf der Betriebsfeier als seine Freundin ausgeben.
Alina erkennt, dass auch Gabriel eine weiche Seite hat. Die beiden kommen sich langsam näher und merken, dass sie vielleicht gar nicht so verschieden sind …




Der Klappentext hörte sich so gut an, dass es mich wirklich brennend interessierte hat wie es umgesetzt wurde. Der Kern der Geschichte war durchaus interessant und hat eigentlich viel Potenzial hergegeben. Auch der Aufbau der Charaktere ist von der Grundidee nicht schlecht und jetzt kommt das aber.

Es hat mich einfach nicht berührt. Die ganze Geschichte brachte überhaupt keine Emotionen bei mir hervor und normalerweise bin ich jemand der auch mal gnadenlos bei traurigen Szenen anfängt zu weinen.

Alina fand ich teils richtig nervig mit Ihrer Art und Weise. Zickig. Anstrengend. Ihre Mitbewohnerin hatte das Herz am rechten Fleck und konnte dieses auch zum Glück zum Ausdruck bringen.

Auch Gabriel war eher eine Type für sich – obwohl mir seine Art mehr zusagte. Ein direkter Typ, eigentlich ganz umgänglich und doch haben beide Vorurteile die sie aus der Welt schaffen möchten.



Der Schreibstil ist generell locker gehalten und sehr leicht zu lesen.

Die Dialoge wirken leider oft sehr gestelzt. Gefühllos. Manche Handlungen sehr unbedacht und schnell abgewickelt.



In meinen Augen hätte man hier viel mehr raus machen können. Das ganze Potenzial wurde gar nicht richtig ausgeschöpft. Die Charaktere wirken meist einfach sehr lieblos – obwohl es wirklich emotionale Stellen hier gibt – aber diese Emotionen wurde einfach nicht nach außen transportiert.





Leider nicht das, was ich erwartet hatte. Storyidee ist gut aber die Umsetzung leider nicht meine. Es konnte mich nicht berühren und nicht zu fassen kriege. Zu keiner Zeit war ich emotional so eingebunden, das es mich vom Hocker gehauen hätte.




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