15 Februar 2016

[Rezension] Kaktusblüte - Café au Lait und ganz viel Liebe von Bea Lange



Ebook: 3,99 €


Format: Kindle Edition

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten


Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung


Verlag: Bookshouse (1. Februar 2016)
 






Vielen Dank an den Bookshouse Verlag für das Rezensionsexemplar !



Johanna arbeitet Tag und Nacht, um genügend Geld zusammenzukratzen. Sie zahlt einen horrenden Kredit ihres nichtsnutzigen Bruders ab, um die kränkelnden Eltern vor der Pfändung des Eigenheims zu schützen. Jo schämt sich für ihre Familie und verheimlicht ihre Situation.
Als sie eines Nachts in einer Diskothek ihren Frust im Alkohol ertränkt, wirft sie sich auf peinliche Weise einem Traumtypen an den Hals. Einige Tage später muss sie feststellen, dass es sich um den Besitzer des Café Anderson handelt – ihren neuen Chef.
Es prickelt gewaltig zwischen Mike und Jo, doch ihre Lage erlaubt ihr nicht, ihn an sich heranzulassen. Sie begegnet ihm mit beißender Arroganz, woraufhin er ihr spöttisch den Spitznamen Kaktus verpasst.
Als ihr Bruder ins Café einbricht und die Tageseinnahmen stiehlt, bricht Johannas Lügengerüst zusammen und sie muss sich entscheiden, was ihr im Leben wirklich wichtig ist.


Kaktusblüte ist mein erstes Werk welches ich von der Autorin Bea Lange gelesen habe. Durch die Neuerscheinungen bin ich auf das Cover aufmerksam geworden und anhand des Klappentextes wusste ich dann direkt – das möchte ich lesen. Gesagt – getan.



Der Einstieg in die Geschichte gelingt einem mühelos. Ein lockerer leichter Schreibstil und eine direkte nicht allzu blumige Sprache haben mich zügig vorankommen lassen. Dazu gefällt mir, dass die Geschichte aus Jo’s Sicht geschrieben wurde und man im Laufe der Geschichte eine Abgrenzung zu den Tagebucheinträgen findet. 

Direkt durch die ersten Seiten erhält man einen ersten Einblick in Jo’s Welt.

Sie ist eine, in meinen Augen, selbstbewusste junge Frau die sich etwas zu sehr für Ihre Familie aufopfert. Vor lauter Aufopferung vergisst Jo nämlich sich selbst – sich zu verwirklichen und ihr Leben zu leben. Sie plagt sich mit Sorgen rum und hat eine Bürde – die man in diesem Alter noch nicht haben sollte. Mir hat es wahnsinnig missfallen wie diese Aufopferung von Ihrer Familie angenommen wird und ja sogar vorausgesetzt wird. Nicht dass Jo noch einen Bruder hätte, dessen Pflicht es eigentlich wäre in Ihre Fußstapfen zu treten.


Jo war mir vom ersten Augenblick an super sympathisch. Ich hab Sie direkt in mein Herz geschlossen und musste wahnsinnig oft vor mir her grinsen. Sie hat eine fantastische ehrliche erfrischende Art an sich und hat Ihr Herz am rechten Fleck. Das erste Zusammentreffen mit Mike war mehr als skuril und lustig. Ich selber wäre zwar nie so – aber es soll ja Menschen geben, denen Alkohol nicht so gut bekommt. 

Mike finde ich äußerst charmant. Er hat einen wundervolle Art mit Menschen umzugehen und ist dazu bodenständig und verlässlich. Ein Traum jeder Frau. So kommt er zumindestens rüber. Er kümmert sich um seine Mitmenschen und Angestellten, wo hat man das noch heutzutage?

Die Story fand ich absolut alltagswürdig – wie aus dem Leben genommen. Denn irgendwo auf dieser Welt gibt es bestimmt eine Jo. Mich hat sie gefesselt und innerhalb weniger Stunden war es inhaliert und ich musste Abschied nehmen. Ich war doch etwas traurig darüber. Aber dem Titel kann man entnehmen, dass noch weitere Geschichten geplant sind. Wir werden sehen, ob Jo und Mike auch hier eine Rolle spielen. Ich bin auf jedenfall schon wahnsinnig gespannt.






Eine wunderbare Romanze wie aus dem wahren Leben. Mich hat diese Geschichte wahnsinnig berührt, sie ist vielschichtig und beinhaltet ganz viel Realität. Die Autorin konnte mich mit Ihrem Werk überzeugen und es wird sicherlich nicht das letzte Buch von ihr sein, welches ich lese. Dazu warte ich gespannt auf die Fortsetzung der Café au Lait Reihe. 


Bewertung:


 











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