[Rezension] Lovely Bad Boy von Amy M. Soul


Preis: 8,99 € (ebook 3,49 €)

Taschenbuch: 246 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (12. Oktober 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 1517788072

ISBN-13: 978-1517788070




Vielen Dank an Amy M. Soul für das Rezensionsexemplar !!! 


Was für ein Glück, dass Sara ihre Arbeit behalten kann. Außer ihr mussten alle Mitarbeiter des Clubs gehen. Erst mal ist es ihr auch egal, dass ihr neuer Chef ausgerechnet Sam ist, der beste Freund ihres Mitbewohners und guten Freundes Jonas, wenngleich der ihr bis dato noch nie ein Sterbenswörtchen über Sam erzählt hat. Leider ist Sara von Sam gar nicht so abgeneigt, wie sie es gern hätte, und das, obwohl er immer so idiotisch zu ihr ist.
Es gibt Tage, an denen verstehen sie sich blendend und fühlen sich regelrecht voneinander angezogen, aber viel öfter geraten sie aneinander und merkwürdigerweise immer dann, wenn andere dabei sind.
Sara fragt sich immer häufiger, was mit Sam los ist und wo verdammt noch mal sein Problem liegt. Warum ist er so, wie er ist? Sie spürt doch ganz genau, dass er sie mag und vielleicht sogar ein bisschen mehr.
Außerdem ist sie davon überzeugt, dass er gar nicht so hart ist, wie er immer tut. Eins steht für Sara fest: Sie muss es herausfinden. Vielleicht weiß Jonas etwas? Doch der verhält sich plötzlich auch ganz anders, als sie es von ihm gewohnt ist.
Was ist bloß mit den Männern los?
Oder bildet Sara sich alles nur ein?
Außerdem fragt sie sich immer öfter, warum Jonas nie zuvor von Sam erzählt hat. Er ist doch sein bester Freund!?

Das Buch enthält explizite Szenen.



Bisher hab ich noch kein Buch von der Autorin gelesen, also ist dies quasi eine Premiere für mich. Ihren Schreibstil fand ich generell recht angenehm, er war leicht und flüssig zu lesen und trotzdem ganz anders als erwartet.
Bücher die in der Ich-Perspektive geschrieben sind (hier aus Sara’s Sicht) sind ja gang und gebe, allerdings wendet sich hier Sara mit Äußerungen bzw. Fragen direkt an die Leser und das ist für mich gänzlich neu. Da ich noch keinerlei Romane gelesen habe wo sich die Protagonistin quasi an den Leser wendet bzw. die Autorin auf diese Art und Weise versucht die Leser richtig miteinzubinden. Ich muss auch gestehen, dass ich am Anfang echt Schwierigkeiten hatte mich darauf einzulassen. Was aber dann doch gut geklappt hat.

Die Autorin hat sich dazu sehr viel Mühe gegeben Ihre Protagonisten und auch die Handlungskulissen detailreich und haarklein zu beschreiben und dem Leser diese somit näher zu bringen. Daran hat man wahrlich gemerkt, dass viel Arbeit hinter diesem Roman steckt und sie sich wirklich Gedanken gemacht hat.
Sara hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen. Ich konnte einige Wesenszüge von ihr auf mich interpretieren und dadurch wurde sie mir wirklich total sympathisch. Sie ist eine junge paddelige und liebenswerte Frau, die aber auch sehr taff und trotzdem irgendwie wie ein graues Mäuschen wirken kann. Manchmal hatte sie wirklich leicht schüchterne Züge.
Auch Sam kam wunderbar bei der ganzen Story rüber. Er hat zwar immer mal einen blöden und flippigen Spruch auf Lager, aber für ein Bad Boy Image war mir das einfach zu wenig. Er kam mir zu blass rüber – hier hätte ich mir einfach mehr „Bad“ gewünscht. Ich fand ihn nämlich ansonsten schon echt „lieb“. Da bin ich einfach schlimmeres von Bad Boy’s gewöhnt.
Die Geschichte war jetzt nicht so vorhersehbar wie man es eventuell erwartet und hatte für mich auch ein paar wunderbare Überraschungsmomente. Auch die expliziten Szenen sind sehr gefühlvoll und stimmig beschrieben und fügen sich tadellos in das ganze drum herum ein. Es hat alles absolut wunderbar gepasst und war toll aufeinander abgestimmt. 


Generell konnte mich das Buch überzeugen. Ich hab es gerne gelesen und nicht bereut es in die Hand genommen zu haben. Sicherlich gibt es für mich hier und da ein paar Kritikpunkte … was aber nicht das Lesevergnügen schwächt.


Bewertung:







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen